Professionelle Probenentnahme vor Ort in der Apotheke
Einfache Kapillarblutentnahme innerhalb von 2 Minuten
Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
Labor-Ergebnisse als PDF oder online
Freies PSA ist der Anteil des PSA, der nicht an Eiweiße im Blut gebunden ist. Der Laborwert misst die Konzentration von fPSA und wird oft in Relation zum Gesamt-PSA gesetzt, um zwischen gutartigen und bösartigen Prostataveränderungen zu unterscheiden.
Ein fPSA-Test wird empfohlen für: Männer mit erhöhtem Gesamt-PSA-Wert, bei denen eine weitere Abklärung nötig ist Männer mit familiärem Risiko für Prostatakrebs Überwachung von Patienten mit bekannter Prostataerkrankung, bei denen Prostatakrebs ausgeschlossen werden soll
Der Test dient der Risikoabschätzung bei Männern mit erhöhtem Gesamt-PSA. Ein niedriger fPSA-Anteil erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Ursache ein bösartiger Tumor ist.
Ein niedriger fPSA-Wert (im Verhältnis zum Gesamt-PSA) weist stärker auf Prostatakrebs hin, während ein höherer Anteil eher für gutartige Veränderungen spricht. Symptome einer Prostataerkrankung können sein: Häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen Druckgefühl im Beckenbereich Blut im Urin
Wie beim totalen PSA sollte der Test nach Vermeidung von körperlicher Aktivität, Manipulation der Prostata oder Geschlechtsverkehr durchgeführt werden, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.
Der fPSA-Wert wird meist nur in Kombination mit dem totalen PSA verwendet. Ein niedriger fPSA-Anteil (<25%) kann auf ein höheres Risiko für Prostatakrebs hindeuten. Der Test kann helfen, unnötige Biopsien zu vermeiden, indem er die Aussagekraft des totalen PSA-Werts verbessert. Wir empfehlen jedoch zusätzlich immer die Konsultation eines Facharztes.